Gerade erst hat eine Abstimmung im Ständerat für grösstes Aufsehen gesorgt: die Abstimmung über die Beschränkung der Löhne in Unternehmen, die vom Staat unterstützt werden (hier speziell die UBS) auf das Niveau der staatsnahen Betriebe wie z.B. Post oder SBB (ca. 800’000 Franken pro Jahr) wurde von einem Abgeordneten der CVP durch einen Ordnungsantrag in letzter Minute auf die lange Bank geschoben.
Speziell nach der arroganten und ungeschickten Kommunikation des UBS VRP K. Villiger wurde allgemein gehofft, bzw. gefürchtet, dass dieser Antrag durchkommt. Die Gegner hoffen, dass bis über diesen Antrag erneut abgestimmt wird, die UBS nicht mehr unter die Bestimmungen fällt und somit weiterhin Traumlöhne für die Kader der UBS gezahlt werden können.
So weit so gut … oder schlecht.
Wirklich dumm dabei ist, dass nun bekannt wurde, dass die UBS kurz vor der Abstimmung ihren Beitrag zur Finanzierung der CVP gezahlt hat. Das nachdem sie vorgängig erklärte, solange sie am Tropf des Steuerzahler hinge, würde sie keine Parteienfinanzierung mehr zahlen.
Zwar heisst es, die UBS zahle nur noch, wozu sie sich vorher verpflichtet habe – aber die FDP zum Beispiel hat auf diese Zahlung verzichtet. Vielleicht wollte sie ihre Unabhängigkeit behalten und demonstrieren?
Ein Schelm wer dabei übles denkt. Alles Zufall, wie die Partei sagt!
Oder haben wir am Ende doch die besten Parteien und Politiker …
… die man für Geld kaufen kann???

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